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Verlassene


Einst - so endlos weit scheint diese Zeit
Da war die Sonne hell, der Himmel weit
Einst war das Licht so nah und mir zur Seit'
Und ich zu jedem guten Kampf bereit

Einst - war da etwas warm und hell
Nun scheint es fort, vergessen viel zu schnell
Es war wie Sommerwind auf weitem Feld
Doch ist es nun fort, die Hoffnung ist zerschellt

Nun ist da nichts als Kälte
Ist das Dunkel mein Heim
Dumpfes Flüstern aus Gräbern
Kalte Worte auf Stein
Ich bin nicht tot - oh nein
Denn dieses ist mir verwehrt
Doch mein Herz steht längst still
Alles Leben entleert

Einst - da war mal Licht dem ich zu Dienste stand
Ich hab gerecht gekämpft im ganzen Land
Man sah mich an - und mehr - man sah zu mir auf
War ohne Furcht vor meines Schicksals Lauf

Einst - da war ich hell und schön, mein Lachen klar
Und kaum weiss ich noch, wie es einmal war
Ich ward geliebt, ein Ring an meiner Hand
Mein Glaube tief, bis er so jäh verschwand

Nun seh' ich in den Spiegel
Eine Fratze voll Grau'n
Meine Hände zerfallen
Niemand mag mich anschau'n
Ein Gestank süß und bitter
Füllt die Luft um mich her
Ja mein Körper verfällt
Jeden Tag mehr und mehr

Einst - ich wusste stets wofür ich stand
Wofür die Waffe lag in meiner Hand
Kampf der Geißel, Kampf der dunklen Schar
Und ich war stolz auf das, was ich dort war

Einst - ich weiss nicht mehr, wie lange kann es sein
Dass selbst das Licht verlor den hellen Schein
Dass alle Hoffnung um mich ward zu Staub
Und kalter Schnee sich legt auf welkes Laub

Ja jetzt bin ich verlassen
Bin nicht lebend, nicht tot
Meine Augen erloschen
Und mein Blut ist nicht rot
Doch mein Stolz ungebrochen
Und mein Ziel neu gewählt
Ja der Kampf sei mein Weg
Er allein ist was zählt