Das Klagelied (DAoC)


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Das Klagelied

Mondlicht wirft Schatten, der Dunkelheit Spiel
Führt mich den Weg durch die Nacht an mein Ziel
Wald von Sauvage einst Heimat und Licht
Scheind fremd mir und kalt entkomm ich doch nicht
Kirche und Kelch in mein Schicksal gebrannt
Zauber des Lebens von meiner Hand
Doch kein Gebet der Heilung vermag
Zu lindern was ich stets schweigend ertrag

Meine Schritte still durch Wiesen und Wald
Findet der Lärm der Schlacht mich schon bald
Sehe Zauber und Schwerter im Antlitz der Nacht
Drei Reiche, ein Feuer von Hassglut entfacht
Verbissen im Eifer Kelch, Hammer und Baum
Doch warum dieser Krieg, man erinnert sich kaum
Aber Firbolg, Bretone, Zwerg, Kobold und Shar
Schwörn im Banner des Blutes den Hass kalt und klar

Nur in mancher Nacht zwischen Klingen aus Stah
l In Mondglanz und Zauberlicht, Sternenschein fahl
Auf den Lippen Gebete von Heilung und Mut
Schreie der Angst, meine Hände voll Blut
Da sehe ich ihn tief im Treiben der Schlacht
Fängt mein Blick sich in seinem, spür ich tief seine Macht
Sekunden und Jahre, ein Wort das verhallt
Bis die Nacht ihn umfängt und in mir wird es kalt

Noch steh ich im Dunkel des Kampfes, der Schlacht
Um wievieles dunkler erscheint mir die Nacht
Und niemand darf ahnen, niemand verstehn
Was im Schatten des Kriegs zwischen Feinden geschehn
Oh Elf aus dem fernen und feindlichen Reich
Sind deine Gedanken den meinen wohl gleich
Niemals werd ich es wissen, niemals wirst du verstehn
Zwischen uns liegt der Krieg, der niemals wird vergehn